Kein Ausstieg in Wuppertal | Den Nazis zuvorkommen http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de Samstag 29. Januar 2011 | Naziaufmarsch verhindern! Tue, 01 Feb 2011 11:46:27 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Pressemitteilung des „Wuppertaler Bündnisses gegen Nazis“ // 30.01.2011 http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/30/pressemitteilung-des-wuppertaler-buendnisses-gegen-nazis-30-01-2011/ http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/30/pressemitteilung-des-wuppertaler-buendnisses-gegen-nazis-30-01-2011/#comments Sun, 30 Jan 2011 15:28:21 +0000 Administrator Materialien Medien http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/30/pressemitteilung-des-wuppertaler-buendnisses-gegen-nazis-30-01-2011/ Großer Erfolg für das Bündnis, aber harsche Kritik an der Strategie und am Einsatz der Polizei
In einer ersten Bilanz wertet das „Wuppertaler Bündnis gegen Nazis“ den Protest gegen die Nazikundgebung am gestrigen Samstag als großen Erfolg der Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger. Schon früh zeichnete sich ab, dass der von der Polizei gewünschte Ort für die Auftaktkundgebung vor der „Kirche in der City“ für die vielen Menschen, die ihrer Solidarität im Kampf gegen Nazis Ausdruck geben wollten, viel zu klein war. Mehr als 5000 Menschen füllten den Platz bis hinüber zu den City-Arkaden. Guntram Schneider (Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen), der neben der Remscheider Oberbürgermeisterin Beate Wilding und dem Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung zu Beginn der Veranstaltung sprach, beendete seine Grußworte an die Demonstrierenden mit dem Bertolt Brecht zugeschriebenem Zitat: „Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“.

Mehr als vier Stunden gelang es den Demonstrierenden dem Brecht-Zitat folgend die Nazikundgebung zu verhindern. Zeitweilig war der komplette Bahnverkehr rund um Wuppertal – bis Köln und Düsseldorf – eingestellt, wodurch die Anreise von auswärtigen Nazis verhindert wurde.

Harsche Kritik übt das Wuppertaler Bündnis an der Strategie und am Einsatz der Polizei. Immer wieder gingen Polizeikräfte mit unverhältnismäßiger Härte gegen die Bündnisaktivitäten vor. Bereits mit Beginn des Demonstrationszuges benutzte die Polizei Pfefferspray und verletzte so die in erster Reihe friedlich Demonstrierenden. Auch im weiteren Verlauf versuchten Polizeikräfte immer wieder mit unverhältnismäßigen Schlagstockeinsätzen und weiterem Pfeffersprayeinsatz den legitimen Protest der Demonstrierenden, ohne Rücksicht auf ältere Menschen und Kinder, zu unterbinden. Mehrfach wurden kleinere und größere Gruppen der Gegendemonstrantinnen und Gegendemonstranten zeitweise eingekesselt. In der Unionstrasse setzte die Polizei 40 Personen sogar über mehrere Stunden fest. Dagegen konnten versplitterte Nazigruppen unbehelligt von der Polizei mit Reichskriegsflagge vom Barmer Bahnhof in Richtung Unterbarmen marschieren und Gegendemonstrierende brutal angreifen.

Erst am Nachmittag, kurz nach 16.00 Uhr, konnte sich die Nazidemo von gerade einmal 100 Nazis unter Schwenken der Reichskriegsflagge vom Unterbarmer Bahnhof in Richtung Elberfeld in Bewegung setzen. Bei ihrem Marsch wurden sie von einem enormen Polizeiaufgebot eskortiert. Trotzdem wurde nicht unterbunden, dass sich einzelne Nazis von der genehmigten Route absetzten, im Rücken der Polizei die Gegendemonstrierenden provozierten und angriffen und wohl auch das Cinemaxx mit Steinen attackierten.

Ebenfalls sehr fragwürdig ist, dass die Polizei die in Solingen festgesetzten Nazis mit Bussen der Wuppertaler Stadtwerken nach Wuppertal eskortierte. In anderen Städten erfahren Nazis keinen derartigen polizeilichen „Schmusekurs“, dort werden letztlich Naziddemos abgesagt. Desgleichen ist nicht nachvollziehbar, weshalb den Nazis nach Beendigung ihrer Kundgebung für den Transport zum Abreisebahnhof in Vohwinkel, wiederum Busse der Wuppertaler Stadtwerke zur Verfügung gestellt wurden.

Eine genaue Auskunft über die Zahl der Verletzten und der Festgenommenen kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gegeben werden. Nach dem bisherigen Stand sind auf Seiten der Demonstrierenden mehr als 40 Personen entweder durch Polizeieinsätze oder durch Zusammentreffen mit Nazis verletzt und ca. 70 Personen festgenommen worden.

Über eine endgültige Bilanz wird das „Wuppertal Bündnis gegen Nazis“ im Verlauf des Montags informieren, auch zu den Zahlen verletzter und in Gewahrsam genommener Personen.

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Medienberichte über den 29.01.2011 http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/30/erste-berichte-ueber-den-29-01-2011/ http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/30/erste-berichte-ueber-den-29-01-2011/#comments Sun, 30 Jan 2011 15:27:32 +0000 Administrator Materialien Medien http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/30/erste-berichte-ueber-den-29-01-2011/ Nachdem der 29.01. – der Tag des Nazi-Aufmarsches in Wuppertal Elberfeld – nun hinter uns liegt, gibt es hier ein paar erste Medienberichte. Weitere Aktualisierungen folgen!

Schriftliches

Polizei setzt Neonaziaufmarsch durch (junge Welt//31.01.2011)
Neonazi-Demo: Polizei weist Kritik am Einsatz zurück (Westdeutsche Zeitung, WZ//31.01.2011)
Gleise besetzt: Krawall am Bahnhof (Solinger Tageblatt//31.01.2011)
Hauptbahnhof blockiert (Rheinische Post/RP//31.01.2011)
Gewalt nach Kundgebung (Domradio//04.02.2011 [sic!])
Schläge, Sprechchöre und jede Menge Wut (Westdeutsche Zeitung, WZ//30.01.2011)
2.500 Menschen demonstrieren gegen Rechts (Rheinische Post/RP//30.01.2011)
2.500 Menschen demonstrieren in Wuppertal gegen Rechts (WDR NRW kompakt//29.01.2011)
Demonstrationen legen Wuppertal lahm (Westdeutsche Zeitung, WZ//29.01.2011)
Wuppertaler Polizei enttäuscht über Ausmaß der Gewalt (Polizeipresse//29.01.2011)

Fotografisches

Wuppertal hat kein Platz für Nazis (Ölbergisch//29.01.2011)

Videos

Demos und Krawalle: Chaos-Samstag in Wuppertal (Westdeutsche Zeitung, WZ-TV//29.01.2011)
Besetzte Gleise (WDR: Aktuelle Stunde//29.01.2011)

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Fotos vom 29.01.2011 http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/30/fotos-vom-29-01-2011/ http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/30/fotos-vom-29-01-2011/#comments Sun, 30 Jan 2011 15:24:15 +0000 Administrator Allgemein http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/30/fotos-vom-29-01-2011/

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Naziaufmarsch am 29.1.2011 in Wuppertal verhindern! No Pasaran! http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/18/naziaufmarsch-am-29-1-2011-in-wuppertal-verhindern-no-pasaran/ http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/18/naziaufmarsch-am-29-1-2011-in-wuppertal-verhindern-no-pasaran/#comments Tue, 18 Jan 2011 00:01:11 +0000 Administrator Aufruf http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/18/naziaufmarsch-am-29-1-2011-in-wuppertal-verhindern-no-pasaran/ Unter dem Motto »Gegen Antifaschismus und linke Gewalt! – Weg mit dem Autonomen Zentrum« wollen Nazis aus der Region am Samstag, den 29. Januar 2011 das erste Mal seit 42 Jahren eine Demo in Wuppertal-Elberfeld durchführen. Laut Naziseite ist der Startpunkt der Demo um 12.00 Uhr am Wuppertaler Hauptbahnhof. Anmelder ist der Möchtegern-Hitler von Köln Axel Reitz.

Die sich sonst so militant gebenden „Nationalen Sozialisten Wuppertal“ um die Nachwuchsnazis Kevin Koch, Mike Dasberg, Tobias Maczewski, Norman Mayer, Marie Leder, Rene Heuke und Fabian Mayer beschweren sich mit weinerlichen Ton, dass sie in Wuppertal nicht ungestört Flugblätter verteilen können und wollen nun, unter massivem Polizeischutz zum Autonomen Zentrum marschieren, um für „freie Meinungsäußerung für Nationale Sozialisten“ zu demonstrieren. Diese Provokation darf nicht hingenommen werden.

Die versuchte Störung mit 20-30 Nazis bei der Kinopremiere des Antinazi-Aufklärungsfilms „das braune Chamäleon“ des Wuppertaler Medienprojekts im CinemaXX Ende November, zeigt das vermehrte provokative Auftreten in der Öffentlichkeit. (Pressemitteilung des Medienprojekts Wuppertal) Die Nazis um die AG Rheinland rüsten sich für den 29. Januar 2011 für den „Kampf um die Strasse“. Die Demo in Wuppertal, so Nazi Axel Reitz auf einer Mobilisierungsveranstaltung am 17. Dezember in Mettmann, „werde auch ein sichtbares Zeichen für den Aufbruch nationaler Strukturen im Bergischen Land darstellen“. Das muss die antifaschistische Bewegung verhindern.

Ein breites Bürger_innenbündnis organisiert ab 10.30 Uhr an den City-Arkaden in der Elberfelder Innenstadt eine Kundgebung. Diverse Kundgebungspunkte an der Route sind bereits angemeldet.
Ab 11.00 Uhr ist eine kollektive Bahnhofsbesichtigung geplant, getreu dem Motto „Wuppertal hat keinen Platz für Nazis“.

Zudem wird es aus verschiedenen Städten (Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund) eine gemeinsame Zuganreise geben, um den Nazis ebenfalls zuvor zukommen.

Termine

18.01.2011
19.00 Uhr: Schauspielhaus, Bundesallee 260: 3. großes Bündnistreffen gegen den Naziaufmarsch

22.01.2011
16.00 Uhr: Nachbarschaftsheim, Platz der Republik 24-26: Anwohner_innenversammlung Ostersbaum gegen den Naziaufmarsch

25.01.2011
19.00 Uhr: Gemarker Kirche, Zwinglistraße 5: 4. großes Bündnistreffen gegen den Naziaufmarsch

27.01.2011
19.00 Uhr: Vohwinkel, Kaiserstr./Ecke Bahnstr.: Gedenkveranstaltung für die Vohwinkler NS-Opfer

28.01.2011
18.00 Uhr, Hbf: Antifa Vorabenddemo
21.00 Uhr, Vohwinkel: Kundgebung vor dem Nazitreffpunkt „Bierbrunnen“

29.01.2011
10.30: große Kundgebung vor den City-Arcaden
ab 11.00: in den Bahnhof strömen! // Naziaufmarsch verhindern!
21.00 Uhr: Autonomes Zentrum: Party

Links
http://actiondayswpt.blogsport.de
http://www.wuppertal-gegen-rechts.de
http://antifacafewuppertal.blogsport.eu

Artikel zur Rechtmäßigkeit von Sitzblockaden
Nazi-Demo: Sitzblockade grundsätzlich zulässig (Der Westen//20.08.2010)

Stadtplan/Kartenmaterial
Umgebungskarte des Kundgebungsortes (PDF)

Anreise mit dem ÖPNV
Fahrplanauskunft des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

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Action speaks louder than words: Das Aktionsradio Wuppertal ist online http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/17/action-speaks-louder-than-words-das-aktionsradio-wuppertal-ist-online/ http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/17/action-speaks-louder-than-words-das-aktionsradio-wuppertal-ist-online/#comments Mon, 17 Jan 2011 20:32:53 +0000 Administrator Materialien Hintergrundinformationen Veranstaltungen http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/17/action-speaks-louder-than-words-das-aktionsradio-wuppertal-ist-online/ Das Aktionsradio Wuppertal www.wupperstream.de ist nun online:

Erste Sendung am Donnerstag
»Am Donnerstag abend wollen wir versuchen, das Aktions Radio testweise in Betrieb zu nehmen. Anlass dazu bietet uns die Gedenkveranstaltung mit Paul Brune zum Tag der Befreiung von Auschwitz am 27.01. im „Bürgerbahnhof Wuppertal-Vorwinkel“. Wenn alles klappt wie geplant, könnt ihr die Veranstaltung über unseren Stream ab etwa 19:30 Uhr hier auf dieser Seite abrufen.«

Aktionsradio Wuppertal am Samstag
»wupperstream.de wird versuchen, den ganzen Tag über aktuell und zusammenfassend zu informieren. Geplant sind Live-Berichte und Hintergrundbeiträge, Interviews und die Verbreitung wichtiger aktueller Informationen rund um den Tag.
Wir wollen bereits ab 09:00 Uhr mit unserer Sendung beginnen – mit Vorberichten und Infos zu Kundgebung und weiteren Aktionen. Nachmittags werden wir versuchen, die Ereignisse des Tages etwas zu sortieren und darüber zu berichten – dazu gibt es interessante Gesprächspartner und Features. Am Abend unterstützen wir dann die Soli-Party im Autonomen Zentrum in Wuppertal-Elberfeld mit einigen DJ-Sets, die wir für alle, die nicht dort sein können, ebenfalls streamen werden – solange die Technik mitspielt. (Aber wer wird schon anderswo als im AZ den Tag beenden wollen?..)
Ihr könnt mit uns auch Kontakt aufnehmen. Indem ihr diesen Artikel kommentiert, uns eine eMail schreibt (an: 291 [at] wupperstream.de) oder uns direkt anruft. Die Telefonnummer werden wir hier und im Radio am Samstag bekanntgeben.«

Aktionsradio Wuppertal: www.wupperstream.de
Zur Website des Aktionsradios

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Nazi-Werbeveranstaltung in der Elberfelder Innenstadt gestört http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/17/nazi-werbeveranstaltung-in-der-elberfelder-innenstadt-gestoert/ http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/17/nazi-werbeveranstaltung-in-der-elberfelder-innenstadt-gestoert/#comments Mon, 17 Jan 2011 18:04:43 +0000 Administrator Allgemein http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/17/nazi-werbeveranstaltung-in-der-elberfelder-innenstadt-gestoert/ Pressemitteilung des „Wuppertaler Bündnisses gegen Nazis“ (23.01.2011):
Mitglieder des „Wuppertaler Bündnisses gegen Nazis“ stören Werbung für Nazi-Demo in der Elberfelder Innenstadt

Am kommenden Samstag, den 29. Januar um 12 Uhr ist von Nazis ein Aufmarsch am Elberfelder Hauptbahnhof angemeldet worden, zu dem auch viele Nazis aus anderen Städten erwartet werden. Mittlerweile hat sich das „Wuppertaler Bündnis gegen Nazis“, ein breiter gesellschaftlicher Zusammenschluss von Wuppertalerinnen und Wuppertalern gebildet, um Gegenveranstaltungen zu organisieren und den Marsch der Nazis durch Wuppertal-Elberfeld zu verhindern. Um weitere Kreise der Wuppertaler Bevölkerung anzusprechen, organisierte das Bündnis am gestrigen Samstag in den Innenstädten von Barmen und Elberfeld, sowie anderen Stadtteilen, Informationsstände. Diese Präsenz blieb in der rechten Szene nicht unbemerkt.

Bereits gegen Mittag hatten sich ca. 40 Nazis in Vohwinkel formiert, um rund eine Stunde später, nur wenig entfernt vom Stand des Bündnisses in der Elberfelder Innenstadt, für ihren Aufmarsch zu werben. Nach massivem Protest aus der Wuppertaler Bevölkerung und von Mitgliedern des Bündnisses gingen die Aktionen der Nazis in körperliche Übergriffe,Bedrohungen und Verfolgungen über. Ein direktes Zusammentreffen am Stand des Aktionsbündnisses konnte gerade noch abgewendet werden. Gemeinsam gelang es engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die Nazis nach kurzer Zeit aus der Innenstadt zu vertreiben. Dabei wurde ein Nazi wegen tätlichen Angriffs auf einen Bürger von der Polizei in Gewahrsam genommen. In Polizeibegleitung mussten die Nazis schließlich ihren Rückzug nach Vohwinkel antreten.

Unterstützen auch Sie den Aufruf des Bündnisses, nächste Woche Samstag um 10.30 Uhr rund um die Elberfelder City-Arkaden Ihrem Protest gegen den Nazi-Aufmarsch Ausdruck zu verleihen.

Wuppertal hat keinen Platz für Nazis!

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Wuppertal gegen Rechts
Facebook: Wuppertal kein Platz für Nazis

Medienberichte:
Erste Spannungen vor dem Neonazi-Aufmarsch (WZ-Online//23.01.2011)

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Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Nationalsozialismus in Wuppertal-Vohwinkel http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/14/gedenkveranstaltungen-fuer-die-opfer-des-nationalsozialismus-in-wuppertal-vohwinkel/ http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/14/gedenkveranstaltungen-fuer-die-opfer-des-nationalsozialismus-in-wuppertal-vohwinkel/#comments Fri, 14 Jan 2011 18:07:45 +0000 Administrator Veranstaltungen http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/14/gedenkveranstaltungen-fuer-die-opfer-des-nationalsozialismus-in-wuppertal-vohwinkel/ 27.1.2011 Befreiungstag von Auschwitz – Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in Wuppertal-Vohwinkel

19:00 Kaiserstrasse/ Ecke Bahnstrasse: Gedenkfeier für die Vohwinkler NS-Opfer
19:30 Bürgerbahnhof Vohwinkel: Zeitzeugenveranstaltung mit Paul Brune, Überlebender der Kindereuthanasie

Paul Brune wurde 1943 als Achtjähriger in die so genannte Kinderfachabteilung der Provinzialheilanstalt Dortmund-Aplerbeck eingewiesen. Hinter der Beschönigung „Kinderfachabteilung“ verbarg sich eine der Tötungsstationen der „Kindereuthanasie“, die allein in Westfalen über 200 Säuglinge, Kinder und Jugendliche traf. Gleichzeitig gingen von Dortmund-Aplerbeck wie von der Klinik Marsberg (Hochsauerlandkreis), wohin Brune später verlegt wurde, auch die Transportaktionen im Rahmen der Erwachsenen-„Euthanasie“ aus. Mit Glück überlebte Paul Brune die Massenmorde der NS-Psychiatrie, doch zu einem hohen Preis: Die Stigmatisierung, „lebensunwert“ zu sein, wurde er nie mehr los. Als angeblicher Psychopath blieb er auch nach Kriegsende gegen seinen Willen in der Psychiatrie und musste erleben, dass die Misshandlungen an Patienten dort praktisch unverändert weiter gingen. Erst 1957 hob ein Gericht die Entmündigung von Brune auf. Er arbeitete hart für ein neues Leben, studierte und wollte Lehrer werden. Doch am Ende seines Studiums holte ihn seine alte „Irrenhausakte“ wieder ein. Ein Amtsarzt attestiert ihm „asoziales Verhalten infolge Erbanlage“. Brune, der heute in Bochum lebt, erkämpfte sich zwar noch sein zweites Staatsexamen, der Weg in den Schuldienst aber blieb ihm verwehrt.

Die Verbrechen des Dritten Reiches im Zeichen der „Rassenhygiene“ und der „Vernichtung unwerten Lebens“ gehören zu den lange wenig beachteten Kapiteln deutscher Zeitgeschichte. Was 1934 mit massenhaften Zwangssterilisationen begann, endete seit 1939 nach Schätzungen für über 200.000 Menschen mit der Ermordung in der so genannten Euthanasie. Die Opfer dieser Verbrechen zählen noch immer zu den weitgehend vergessenen Opfergruppen. Sie selbst und ihre Angehörigen sind häufig bis heute traumatisiert und stigmatisiert.

VeranstalterInnen:
Antifa Referat Universität Wuppertal, Antifa-Café Wuppertal, Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V,, Tacheles e.V., VVN-BdA

Umgebungskarte der Veranstaltungsorte

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Das Kampagnenmaterial http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/10/das-kampagnenmaterial/ http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/10/das-kampagnenmaterial/#comments Mon, 10 Jan 2011 13:28:54 +0000 Administrator Materialien http://bahnhofsverstopfung.blogsport.de/2011/01/10/das-kampagnenmaterial/ Hier findet ihr eine Übersicht über die aktuellen Kampagnenmaterialien:

Kampagnenplakat Bahnhofsverstopfung Wuppertal


Kampagnenplakat

Bahnhofsverstopfung Wuppertal
Das zweite Kampagnenplakat

Ein Hund gegen Nazis?!

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